Mühldorfer Anzeiger vom 04. August 2025
Weg frei für neue KZ – Gedenkstätte
Auf der Baustelle eines Rüstungsbunkers im Mühldorfer Hart starben 4000 Häftlinge.
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Thema, Weg frei für neue KZ-Gedenkstätte im Mühldorfer Hart
Zum Kommentar: Erinnerung kostet Mühe und Geld.
Freiwillige Feuerwehr Feichten übergab eine Spende von 250 Euro für die Erinnerungsarbeit an das ehemalige KZ Mühldorf dem Verein.
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Mühldorf – Über 30 Mitglieder konnte Vorsitzender Franz Langstein bei der Jahresversammlung des Vereins „Für das Erinnern“ begrüßen und dankte seinen Vorstandskollegen für die vielen ehrenamtlichen Stunden. Anschließend gab er den Tätigkeitsbericht der Vorstandschaft ab. Besonders hob er die beiden Gedenkfeiern in Mittergars im Herbst vergangenen Jahres und die Gedenkfeier am Bunkerbogen am ersten Mai hervor. …
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Burgkirchen. Genau 80 Jahre nach dem Tag der Befreiung (3. Mai) der „Ausländerkinderpflegestätte“ in Burgkirchen gedachten hochrangige Vertreter des polnischen Senats gemeinsam mit örtlichen Vertretern der 152 Kinder, die dort unter grausamen Bedingungen ums Leben kamen. … Solche Begegnungen [zeigen], wie wichtig Versöhnung, Dialog und gemeinsames Erinnern für ein starkes, vereintes Europa sind. …
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Die Schüler des Praxis-Seminars am Gymnasium Gars haben Hand angelegt. Der Bereich „Appellplatz“ am KZ-Gedenkort Waldlager im Mühldorfer Hart ist durch angestrichene Bäume gekennzeichnet. Dieser Anstrich musste erneuert werden. …
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Mühldorf – 80 Jahre sind seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa vergangen, vor 80 Jahren wurde auch das Konzentrationslager im Mühldorfer Hart, das größte Außenlager des KZ Dachau, von den Amerikanern befreit. Hier schufteten unter den unmenschlichsten Bedingungen versklavte Zwangsarbeiter, vor allem Juden. Es sollte dort eine Flugzeugfabrik gebaut werden. … Das Gedenken daran stand im Mittelpunkt der Feier unter dem Bunkerbogen. Auf Einladung des Vereins „Für das Erinnern“ gedachten viele Teilnehmer dem Ende des KZ Mühldorf. „Im April 1945 starteten sogenannte Todeszüge mit den KZ-Häftlingen in Bayern, auch hier in Mühldorf. In Viehwaggons wurden diese armen Menschen gepfercht, es gab kein Essen, kein Trinken, keinen Platz für die Notdurft. Viele Häftlinge starben bei diesen Transporten“, sagte Langstein. …
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Burgkirchen an der Alz. Langsam wandert eine Gruppe Jugendlicher über hügelige Feldwege, vorbei an von Löwenzahn gesprenkelten Wiesen und grasenden Kühen. Ungewöhnlich still sind sie, die Buben und Mädchen der Klassen 9P, 8a und 8b der Mittelschule Burgkirchen an der Alz. Sie sind mit ihren Gedanken und Herzen in einer anderen Zeit: an jenem 1.Mai 1945, demTag, an dem Häftling P82328 starb. Er ist eines der Opfer der grauenhaften KZ-Todesmärsche am Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Kinder haben sein Schicksal erforscht …
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Mühldorf – Die Zeitzeugen, die Menschen also, die den Holocaust persönlich erlebt haben, werden weniger. Ihre Aufgaben übernehmen ihre Nachfahren. Auch in Mühldorf bei der Feier im ehemaligen KZ. Am 1. Mai erinnern dort Menschen aus der Region und viele Gäste an das Leiden und Sterben im Mühldorfer Hart. …
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Gars – Drei Zeitzeugen, drei Schicksale, drei Lektionen in „Oral history“, so könnte man den Abend überschreiben, der Hörer aus nah und fern ins Pfarrheim Gars führte. Steffi Franzler (85), Horst Hubl (80) und der Garser Redemptorist, Pater Dr. Augustin Schmied (92), teilten ihre von Flucht und Vertreibung geprägten Lebenserinnerungen in den turbulenten Nachkriegsjahren mit einem großen Publikum. …
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Kastl. Am Festtag der Heiligen Familie fand in Kastl ein bewegender Moment statt: Nach dem Gottesdienst wurde eine neue Gedenktafel feierlich eingeweiht, die an ein tragisches Schicksal der jüngsten Opfer des NS-Regimes erinnert. …
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Burgkirchen. Seit einigen Tagen steht erneut ein Christbaum am Kindergrab bei der Kirche St. Johann in Burgkirchen.
Die Ortsgruppe „Kindergrab Burgkirchen“ des Vereins „Für das Erinnern“ aus Mühldorf lädt die Bevölkerung … ein, sich am Schmücken des Baumes zu beteiligen. Mit Sternen, Christbaumkugeln, Engeln, Glocken, Herzen, Nikoläusen und klinen Spielsachen kann dieser Christbaum zu einem Zeichen der Wertschätzung und des Gedenkens werden. …
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Burgkirchen. Eine bewegende Gedenkstunde hat an der alten Kirche St. Johann am Massengrab der getöteten Kinder von Zwangsarbeiterinnen in Burgkirchen stattgefunden. Das Grab, das an über 160 Säuglinge erinnert, die zwischen 1944 und 1945 unter grausamen Bedingungen ums Leben kamen, war liebevoll mit Kerzen und Blumen geschmückt. …
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Heimatforscher Andreas Bialas, der im Auftrag des Polnischen Generalkonsulats in München gekommen war, gab einen Rückblick über die traurige Geschichte der damaligen Zwangsarbeiterinnen. Sie waren vor allem in der Landwirtschaft beschäftigt und in den Rüstungswerken. Mütter von Neugeborenen mussten kurz nach der Entbindung an ihre Arbeitsstellen zurück und konnten sich daher nicht um ihre Kinder kümmern. Diesen wurde von den Nazis das Lebensrecht abgesprochen – sie sollten und mussten sterben.
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In Burgkirchen ist am 7. Juli 2024 Christel Reineke im Alter von 94 Jahren gestorben.
Sie war Mitinitiatorin für die Pflege des Kindergrabes an der Johanneskirche in Burgkirchen, wo im Zweiten Weltkrieg Kinder von Zwangsarbeiterinnen aus Osteuropa begraben wurden.
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Obertaufkirchen – Nach dem unerwartet großen Zulauf zum Vortrag über das KZ Thalham riefen Kreisheimatpfleger Peter Huber und der Vorsitzende des „Vereins für das Erinnern“ Franz Langstein, zu einer Ideensammlung auf.
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„Nie wieder ist jetzt!“ Das sagten Landtagspräsidentin Ilse Aigner und Mühldorfs Landrat Max Heimerl bei der Gedenkfeier am Bunkerbogen. Vor 79 Jahren haben die Amerikaner das Waldlager befreit. Zeitzeuge Erich Finsches blickt eindrücklich zurück.
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Mühldorf – Eine außergewöhnliche Gedenkveranstaltung fand am Bunkerbogen im Mühldorfer Hart statt, bei der Terry Swartzberg von der Organisation „Jews engaged with society“ („Juden gesellschaftlich engagiert“) im Rahmen des Projekts „Faces to the names“ den Opfern der Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus gedachte. …
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Wenn sich ein Fremder hierher verirrt und einen Weg durch Thalham sucht, trifft er am Ende des Ortes auf eine Ruine. Zwei verlassene Häuser, Baracken, die im rechten Winkel zueinander stehen. Ein verbogenes, verwittertes, kleines Schild zeigt die Nummer 13. Blinde, tote Fenster, mit Spinnweben bedeckt, die Tür zum Eingang fehlt und lässt ein gähnendes, dunkles Loch sehen. Eingeschlagene Scheiben und Moos auf dem Dach künden vom Zerfall.
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Die Gedenkfeier wurde von einer Reihe von Rednern und Ehrengästen begleitet, die ihre Gedanken und Erinnerungen geteilt haben. Es war ebenfalls Zeit, um die Gedenkstätte zu besuchen und einen Moment der Stille und des Respekts zu verbringen. Wir hoffen, dass dieser Tag uns allen die Gelegenheit bat, die Vergangenheit zu würdigen und daraus zu lernen, um eine bessere Zukunft für kommende Generationen zu gestalten.